Über mich

Ich bin Psychologischer Psychotherapeut im Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Neben meiner Arbeit in eigener Praxis bin ich als forensischer Gutachter sowie als Dozent in der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung tätig. 

Nach meinem Psychologiestudium promovierte ich an der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen der Berlin School of Mind and Brain über die neurophysiologischen Grundlagen kognitiver Kontrolle, anschließend war ich am Lehrstuhl für Neuropsychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Forschung und Lehre tätig. Meine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten absolvierte ich an der Berliner Akademie für Psychotherapie; die Approbation erhielt ich 2020. Klinische Erfahrung sammelte ich unter anderem im Krankenhaus des Maßregelvollzugs Berlin (Wilhelm-Sander-Haus) sowie über viele Jahre in der psychologischen Diagnostik und Begutachtung psychischer Störungen. 

Psychotherapie verstehe ich als einen gemeinsamen Erkenntnis- und Entwicklungsprozess. Dabei geht es nicht allein darum, Symptome möglichst schnell zu beseitigen. Ebenso wichtig ist es, ihre persönliche Bedeutung und ihre oftmals schützende Funktion zu verstehen: Wofür könnte ein Symptom einmal eine sinnvolle Lösung gewesen sein – und warum ist diese Lösung heute selbst zum Problem geworden? Im Mittelpunkt steht dabei das subjektive Erleben: Wie entstehen wiederkehrende Beziehungsmuster? Warum geraten wir immer wieder in ähnliche Konflikte? Weshalb wollen wir das eine, tun aber etwas anderes? Und welche früher hilfreichen Vorstellungen oder Verhaltensweisen begrenzen heute unsere Möglichkeiten? 

Solche Muster zeigen sich häufig nicht nur im Alltag, sondern werden auch in der therapeutischen Beziehung spürbar. Dadurch können sie gemeinsam wahrgenommen, verstanden und allmählich verändert werden. In den in der Regel wöchentlich stattfindenden Sitzungen beschäftigen wir uns mit den zugrunde liegenden Beziehungserfahrungen, inneren Vorstellungen und Konflikten. Ziel ist es, neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln – und damit größere Freiheit im Denken, Fühlen und Handeln zu gewinnen

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